ZEITLOSES MULTITALENT

Das Satteldach ist die klassische und am häufigsten anzutreffende Dachform, mit der sich nahezu jeder Wunsch planerisch und baurechtlich umsetzen lässt - eben ein zeitloses Multitalent. Wenn Sie einem Kind sagen, es soll ein Haus malen, malt es instinktiv ein Haus mit Satteldach. Auch das berühmte Haus vom Nikolaus ist ein Satteldachhaus. Abhängig von Kniestock und Dachneigung bietet das Dachgeschoss bei dieser Bauweise viel Raumpotenzial. Die individuelle Note geben Sie Ihrem Traumhaus durch verschiedenste Arten von Anbauten, Erkern oder Gauben sowie durch eine Fassadengestaltung ganz nach Ihrem Geschmack.
Die Fertighaus WEISS GmbH baut Ihr Familiendomizil nach Ihren Wünschen - jedes unserer Fertighäuser ist ein individuelles Architektenhaus.
Beim Satteldach gilt der Leitspruch: erlaubt ist, was gefällt. Am häufigsten sieht man allerdings Satteldächer mit einer Dachneigung von 38 bis 45 Grad, denn damit und einem hohen Kniestock (Wandhöhe vom Boden bis zur Dachschräge) behält man sich als Bauherr die Möglichkeit vor, das Dachgeschoss mit reichlich Stellfläche auszubauen und als gemütlichen, zusätzlichen Wohnraum zu nutzen. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten führen auch dazu, dass Häuser mit Satteldach sehr unterschiedlich aussehen können und je nach Region und Stil das Erscheinungsbild eines Baugebiets mitbestimmen.
Die beiden geneigten Dachflächen, die an ihrer höchsten Stelle, dem Dachfirst, miteinander verbunden sind, geben dem Satteldach sein klassisches Aussehen.
Das Dach liegt dabei in der Form eines Dreiecks auf dem Baukörper auf und schließt mit dem First entweder parallel mit den beiden Giebeln ab oder ragt über diese hinaus. Die Konstruktion dieser Dachform wird als Sparren- oder Pfettendach ausgeführt, durch die eine Vielzahl an unterschiedlichen Dachneigungen und Traufhöhen möglich sind. Wer sich für ein Haus mit Satteldach entscheidet hat einen großen Spielraum wenn es um Dachneigungen und Kniestockhöhen geht.
 

Steiler oder flacher Neigungsgrad?

Einen steilen Neigungsgrad hat man vorrangig in Gebieten, in denen es starke und häufige Windböen und Regenschauer gibt. Der Vorteil liegt dabei auf der Hand: die Dachfläche trocknet schneller, es entstehen weniger leicht Schäden am Satteldach.
Einen eher flachen Neigungsgrad findet man dagegen häufiger in Gebieten mit vielen Schneefällen. Grund hierfür ist die Vermeidung von unkontrollierten Abgängen von Schneemassen.
Eine Dachneigung von höchstens 30 Grad weist das sogenannte flache Satteldach auf. Bei einer Dachneigung von 45 Grad spricht man von einem neudeutschen Dach oder Winkeldach und als gotisches Dach beziehungsweise altdeutsches Dach wird ein Satteldach bezeichnet, sobald es mit einer Neigung von 62 Grad ausgeführt wird. Überwiegend im fränkischen Raum verbreitet ist das altfränkische oder auch altfranzösische Satteldach. Mit 60 Grad Dachneigung ergibt sich bei dieser Konstruktion die Form eines gleichschenkligen Dreiecks.
Welches Dach für welches Haus das richtige ist, darüber entscheidet nicht alleine der Bauherr. Ausschlaggebend ist der entsprechende Bebauungsplan der Kommune. In den meisten Wohngebieten wird auf ein einheiltiches Bild geachtet, die verwirklichbaren Dachformen sind meist sehr eingeschränkt.

Die Entscheidung für ein Satteldach fällt auch heute noch häufig aufgrund des einfachen, baulichen Aufbaus sowie der großen Stabilität.
HIER finden Sie das Video HAUSAUFBAU MUSTERHAUS MANNHEIM. Es zeigt im Zeitraffer das Aufrichten eines Satteldachhauses, unseres Musterhauses FUTURE im Deutschen Fertighaus Center Mannheim, von der Bodenplatte bis zum Dachfirst. Weitere Informationen über die Standorte unsere Musterhäuser sowie die Kontaktdaten der Fachberater aus unserem WEISS-Kompetenzteam, Öffnungszeiten und Anfahrtspläne finden Sie HIER.